Die Informationsseite über
BSE, Scrapie, Traber-Krankheit, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Kuru

Verbraucher

Besucher aktuell:
Mehr Infos hier...

Stand: Sunday, 25. March 2001 - 19:04  Uhr
© 2000 - 2001 by M. Stoldt
Arzneimittel

Einige Teile von Medikamenten, z.Bsp. Kapselhüllen und Dragees können aus Gelatine bestehen. Manche Arzneimittel werden jedoch aus Tierorganen gewonnen (Insulin aus Rinde, Frischzellen aus Schafphöten). Die Gefahr ist umstritten.
Brühwürfel

Brühwürfel und Fleischextrakte enthalten ebenfalls eine Reihe von Rinderprodukten. In Deutschland werden sie seit 1996 nur noch aus BSE-freien Beständen aus Argentinien hergestellt.
Fisch

Zuchtfische, vor allem Lachs aus Norwegen und Forellen, dürfen auch weiterhin mit Fischmehl gefüttert werden. Trotzdem besteht nach dem derzeitigen Wissensstand keine Gefahr bezüglich einer Ansteckung mit BSE.
Geflügel

Auch Geflügel wurde bis zum 2. Dez. 2000 legal mit Tiermehl gefüttert. Nach dem derzeitigen Wissensstand besteht dennoch keinerlei Gefahr bezüglich einer Infektion mit BSE. Man sollte sich aber, soweit es möglich ist, darüber informieren, ob sich in bestimmten Geflügelprodukten möglicherweise, wenn auch nur in geringen Mengen, Rinderprodukte befinden.

Gelatine, Gelee

von Roland Heynkes, 15. Oktober 1996:

Gelatine ist ein außerordentlich vielseitig verwendbarer Rohstoff, der zur Verbesserung der Eigenschaften unzähliger Lebensmittel und Arzneien verwendet wird. Sie dient als zusätzliche Eiweißquelle, Trägermaterial, Stabilisator, Bindemittel, Aufschlagmittel und Emulgator, zur Kochsalzreduktion und Geschmacksverstärkung, zur Klärung von Getränken und als kollagenes Eiweiß im diätetischen Bereich. Man findet sie in Gelee, Sülze, Aspik und Götterspeise, in Speiseeis,...

Quelle: http://www.heynkes.de/gelatine.htm

weiter im Text

Hundefutter

Grundsätzlich wird zwischen Nassfutter (Chappi, Whiskas usw.) und Trockenfutter (Flocken und Biskuits) unterschieden. Organe, die infektiös sein können, dürfen in der Schweiz seit 1990 nicht als Nahrungsmittel für den Menschen in den Verkehr gebracht werden. In der Schweiz dürfen sie nach Behandlung mit 134°C / 20 Min. als Tierfutter verwendet werden. Den grössten Anteil beim Nassfutter machen Innereien wie Kutteln und Lunge aus, diese Organe enthalten keine Infektiosität. Rohmaterial für ...

Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm

Stellungnahme Dipl-Biol. Roland Heynkes dazu:
(...)Es ist inzwischen durchaus umstritten, ob wirklich die an Rinder verfuetterten Schafskadaver die BSE-Seuche ausgeloest haben. Der bekannte Prof. Charles Weissmann meint, aufgrund zufaelliger Mutationen an BSE erkrankte und ebenfalls zu Tierfutter verarbeitete Rinder koennten die Seuche eher verursacht haben. Problematisch ist auch nicht nur Tiermehl, sondern besonders das viel weniger gut sterilisierte Fleischknochenmehl und das in Milchaustauschern verwendete Tierfett...

Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm

weiter im Text

Impfstoffe

Einige Impfstoffe, wie z.B. die gegen Kinderlähmung oder Röteln, werden auf Zellkulturen gezüchtet, deren Nährflüssigkeit Kälberserum enthält. Seit einigen Jahren werden jedoch nach Herstellerangaben nur noch Kälberseren von Tieren aus BSE-freien Ländern verwendet. Da die Bezeichnung "BSE-freie Länder" jedoch nicht unumstritten ist, beseht ein gewisses Restrisko. Insgsamt kann aber davon ausgegangen werden, daß der Vorteil einer Impfung ein Erkrankungsrisiko an nvCJK bei weitem überwiegt.

Käse

Alle bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Milch und Milchprodukte, wie Käse und Joghurt die ohne  ohne Gelatine hergestellt sind, als sicher anzusehen sind. Angesichts der Tatsache, daß reine Molkereiprodukte fast nicht mehr verkauft werden (nur noch Zubereitungen/Aufbereitungen...) und diese dann zum großen Teil Zusatzstoffe enthalten, sollte die Zutatenliste genau studiert werden.

Katzenfutter

Grundsätzlich wird zwischen Nassfutter (Chappi, Whiskas usw.) und Trockenfutter (Flocken und Biskuits) unterschieden. Organe, die infektiös sein können, dürfen in der Schweiz seit 1990 nicht als Nahrungsmittel für den Menschen in den Verkehr gebracht werden. In der Schweiz dürfen sie nach Behandlung mit 134°C / 20 Min. als Tierfutter verwendet werden. Den grössten Anteil beim Nassfutter machen Innereien wie Kutteln und Lunge aus, diese Organe enthalten keine Infektiosität. Rohmaterial für ...

Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm

Stellungnahme Dipl-Biol. Roland Heynkes dazu:
(...)Es ist inzwischen durchaus umstritten, ob wirklich die an Rinder verfuetterten Schafskadaver die BSE-Seuche ausgeloest haben. Der bekannte Prof. Charles Weissmann meint, aufgrund zufaelliger Mutationen an BSE erkrankte und ebenfalls zu Tierfutter verarbeitete Rinder koennten die Seuche eher verursacht haben. Problematisch ist auch nicht nur Tiermehl, sondern besonders das viel weniger gut sterilisierte Fleischknochenmehl und das in Milchaustauschern verwendete Tierfett...

Quelle: http://www.ac-soft.com/bse.htm

weiter im Text

Kosmetik

Einige Kosmetika, vor allem Antifaltencremes und Lippenstifte, können Rinderbestandteile enthalten. Eine Übertragung durch die Haut gilt allerdings als extrem unwahrscheinlich.

Milch und Molkereiprodukte

Alle bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Milch und Milchprodukte, wie Käse und Joghurt die ohne  ohne Gelatine hergestellt sind, als sicher anzusehen sind. Angesichts der Tatsache, daß reine Molkereiprodukte fast nicht mehr verkauft werden (nur noch Zubereitungen/Aufbereitungen...) und diese dann zum großen Teil Zusatzstoffe enthalten, sollte die Zutatenliste genau studiert werden.

Lammfleisch

Wegen des Vorkommens der Prionenerkrankung namens Scrapie bei Schafen wird teilweise vor dem Verzehr von Fleisch, das von Lämmern oder Schafen stammt, gewarnt. Das Robert-Koch-Institut in Berlin hält die Gefahr sogar für so groß, dass auch bei Schafen ein dem Rindertest vergleichbarer Test für notwendig erachtet wird. Anderseits ist bisher kein einziger Fall von menschlichen Erkrakungen durch Scrapie-kranke Schafe erfolgt. Dies kann sich aber durch die Tatsache, daß auch Schafe bis Ende 2000 mit Tiermehr gefüttert werden durften, ändern.

Am ehesten ist Lammfleisch aus überwachten naturnah wirtschaftenden Beständen zu verzehren. Am Besten aus ökologisch geführten Schäfereien.

Rindfleisch

Höchst Problematisch! Generell sind in Innereien, Hirn- und Nervengewebe wegen erhöhter Infektionsgefahr zu meiden. Muskelfleisch wird als nahezu Prionenfrei angepriesen.

Am ehesten ist Rindfleisch aus überwachten naturnah wirtschaftenden Beständen zu verzehren. Am Besten aus ökologisch geführten Bauernhöfen.

Wichtig: z.B. vorgefertigte Buletten, also Hackklöße, Corned Beef oder auch Leberkäse und einfache Wurst aus Rinderprodukten werden teilweise aus Seperatorenfleisch  hergestellt und ist höchst bedenklich!

Schaffleisch

Wegen des Vorkommens der Prionenerkrankung namens Scrapie bei Schafen wird teilweise vor dem Verzehr von Fleisch, das von Lämmern oder Schafen stammt, gewarnt. Das Robert-Koch-Institut in Berlin hält die Gefahr sogar für so groß, dass auch bei Schafen ein dem Rindertest vergleichbarer Test für notwendig erachtet wird. Anderseits ist bisher kein einziger Fall von menschlichen Erkrakungen durch Scrapie-kranke Schafe erfolgt. Dies kann sich aber durch die Tatsache, daß auch Schafe bis Ende 2000 mit Tiermehr gefüttert werden durften, ändern.

Am ehesten ist Schaffleisch aus überwachten naturnah wirtschaftenden Beständen zu verzehren. Am Besten aus ökologisch geführten Schäfereien.

Schweinefleisch

Obwohl Schweine bisher Ende 2000 auch teilweise mit Tiermehl gefüttert wurden, besteht nach derzeitigem Wissensstand keinerlei Gefahr bezüglich einer Ansteckung mit BSE. Trotzdem ist auch Schweinefleisch nicht vollkommen unumstritten.

Am ehesten ist Schweinefleisch aus überwachten naturnah wirtschaftenden Beständen zu empfehlen. Am Besten aus ökologisch geführten Bauernhöfen.

Wurst allgemein

Der Stern veröffentlichte 1995 eine Liste der Wurstsorten, die Hirn enthalten. Diese Information stellte der Stern unter dem Titel „Guten Appetit“ unter dem Pfad http://www.stern.de/specials/thema/BSE/wurst.html auch ins Internet. Inzwischen ist diese noch immer wichtige Information aber irgendwie verschwunden. Deshalb werden diese wichtigen Verbraucher- Informationen jetzt auch an dieser Stelle publiziert. Der Stern schrieb damals:: ...

Quelle: http://userpage.fu-berlin.de/~dittbern/BSE/Facts1.html#Wurst

weiter im Text

Wurst mit Hirn

In über 100 deutschen Wurstsorten dürfen Hirn und andere innere Organe von Rind und Schwein verarbeitet werden, die nach Ansicht von Wissenschaftlern den Erreger des Rinderwahnsinns BSE [Prionen] übertragen können. Mehr als die Hälfte des Rind- und Schweinefleisches in der Bundesrepublik kommt in die Wurst. Viele der beliebten Wurstspezialitäten dürfen Hirn und andere Innereien enthalten. Der Stern listet die Wurstsorten auf, in denen Innereien verarbeitet werden dürfen. ...

Quelle: http://userpage.fu-berlin.de/~dittbern/BSE/Facts1.html#Wurst

weiter im Text